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Terror und Trauma

Einladung zur Fachtagung der Heinrich-Böll-Stiftung

Terror und Trauma
Der Deutsche Herbst und seine Folgen

Die historisierenden Darstellungen der Bundesrepublik erwecken den Eindruck, dass der Ausbruch politischer Gewalt in der Bundesrepublik Anfang der 70er Jahre eine eher randständige Erscheinung gewesen sei. Dem steht entgegen, dass die Debatte um den politischen Terrorismus der 70er Jahre bis heute hoch emotionalisiert ist. Die militaristischen und gewaltbereiten Formationen, die sich durch Realitätsverlust auszeichneten und deren exzessive Gewalt in der Ermordung Schleyers 1977 ihren ersten Höhepunkt fand, ist ein für die Nachwelt kaum mehr nachvollziehbares Phänomen.

Weiterhin erklärungsbedürftig ist nicht nur die Genese des Terrorismus in einer offensichtlich befriedeten Gesellschaft, sondern auch die Beobachtung, dass es die Länder mit einer faschistischen Vergangenheit wie Italien und Deutschland  waren, die mit diesem Phänomen konfrontiert wurden. Welche Geschichte liegt hinter der Geschichte? Die Tagung will der Genese, der Verarbeitung und des Umgangs mit Terrorismus bis heute auf die Spur kommen.

unter anderen mit:

Gerhart Baum, Bundesinnenminister a.D.
Silke Stokar, MdB
Prof. Ulrich K. Preuß, Hertie School of Governance
PD Christian Schneider, Universität Kassel

Donnerstag, 25. Oktober 2007, 14.00 - 19.00 Uhr
Galerie der Heinrich-Böll-Stiftung,
Hackesche Höfe, Rosenthaler Str. 40/41, Berlin-Mitte

Der Eintritt ist frei. Anmeldung und Programm

19.10.07 16:19
 
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