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Eine Ost-West-Beschimpfung

Beschimpfungen haben eine entlastende Wirkung.

Und außerdem Tradition.
Im Alltag wie in der Politik.

Natürlich sind immer an allem die anderen schuld.
Beschimpfungen sind naturgemäß Übertreibungen und
überhaupt ungerecht und eigentlich bringen sie nichts
– außer einem Stück Klarheit, das im Nachdenken liegt über
den Kern der Wahrheit, der dahinter steckt.

Wir wollen Sie ermutigen:
Lassen Sie sich beschimpfen!
Freitag, den 7. September 2007, 19.30 Uhr
im Haus der Friedrich-Ebert-Stiftung
Hiroshimastraße 17, 10785 Berlin
„Eine Ost-West-Beschimpfung“

Ein Abend mit Friedrich Schorlemmer
begleitet auf dem Saxophon von Warnfried Altmann

Seine (wechselseitige!) „Ost-West Beschimpfung“ hat
Friedrich Schorlemmer eigens für die „Beschimpfungsreihe“
gestaltet.

Anmeldungen unter forum.gr@fes.de
epolitik am 6.9.07 10:36


Selbstbestimmung im Dialog

Patientenautonomie - Vorsorge - Verantwortung
Einladung zum Symposium

Donnerstag, 27. September 2007, 12.00 - 18.30 Uhr
Galerie der Heinrich-Böll-Stiftung,
Rosenthaler Str. 40/41, 10178 Berlin

Eintritt frei

Voraussichtlich im Herbst verabschiedet der Deutsche Bundestag ein Gesetz über Verbindlichkeit und Reichweite von Patientenverfügungen. Zur Entscheidung stehen fundamental konträre Auffassungen von der Autonomie des Menschen: auf der einen Seite der Wille zur selbstbestimmung bei Urteilsfähigkeit nicht nur aber auch in der Sterbephase, den es zu respektieren und auch gegen die Ärzte durchzusetzen gilt; auf der anderen Seite der staatliche Schutz des menschlichen Lebens, das der Verfügungsgewalt des freien Willens entzogen bleiben soll.

Mit welcher Perspektive sollte diese Kontroverse ausgetragen werden? Am Respekt vor ihren Willenserklärungen und Vorausverfügungen entscheidet sich, ob Patienten Vertrauen zur medizinischen Beratung und Fürsorge entwickeln können, an die sie ihre Autonomie Treuhänderisch übergeben. Selbstbestimmung ist auch die
Grundlage für einen im Dialog zu gewinnenden Konsens zwischen Patient bzw. dessen Bevollmächtigten, Angehörigen, Pflegeteam und Ärzten, das Therapieziel ändern und das Sterben zulassen zu können. Eine gesetzliche Begrenzung der Selbstbestimmung auf die Unmittelbare Sterbephase liefe hingegen auf einen Lebenszwang hinaus. Folge wäre ein neuer medizinischer Paternalismus. Das nur dialogisch zu gewinnende Vertrauen würde verspielt, der Ruf nach Patientenautonomie als Abwehrrecht, ja nach aktiver Sterbehilfe würde lauter.

Programm und Anmeldung

epolitik am 28.8.07 10:37


Georgien - auf dem Weg zur Demokratie?

Entwicklungen des jungen Staates nach der "Rosenrevolution"?

Vortrag und Diskussion mit Walter Kaufmann, Leiter des Regionalbüros
Südlicher Kaukasus der Heinrich-Böll-Stiftung in Tbilisi, Georgien

Mittwoch, 5. September 2007 von 18.30 bis 20 Uhr
Galerie der Heinrich-Böll-Stiftung in den Hackesche Höfen,
Rosenthaler Str. 40/ 41, 10178 Berlin

Eintritt frei, Anmeldung erwünscht.

Die Meinungen über die Entwicklung Georgiens seit der Rosenrevolution"
vor vier Jahren gehen weit auseinander. Die einen heben die Erfolge
hervor, wie z. B. die Konsolidierung des Staates, den Rückgang der Korruption, die Reformen im Wirtschaftssektor und in der öffentlichen Verwaltung oder die Stabilisierung der Energieversorgung.

Kritischere Stimmen hingegen beurteilen die Entwicklung der demokratischen politischen Kultur äußerst skeptisch. Sie verweisen auf eine fehlende Gewaltenteilung, auf ein schwaches Parlament, eine mangelnde Unabhängigkeit der Gerichte und einen zu starken Staat unter der Regierung Saakaschwili. Auch das Wirtschaftswachstum komme nur einem kleinen Teil der Bevölkerung zugute.

Wohin entwickelt sich Georgien in den nächsten Jahren? Welche Reformen werden umgesetzt, wo liegen Defizite? Welche Prognosen lassen sich zu den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen im Herbst 2008 treffen? Nicht zuletzt stellt sich die Frage nach dem Einfluss der Europäischen Union, die seit 2004 mit dem Aktionsplan"Europäische Nachbarschaftspolitik" (ENP) Demokratisierung und Rechtsstaatlichkeit im Südkaukasus voranzubringen will. Ist die Nachbarschaftspolitik ein transparent gestaltetes Instrument politischer und gesellschaftlicher Demokratisierung?

Walter Kaufmann, Leiter des Büros der Heinrich-Böll-Stiftung in Tbilisi, analysiert die aktuellen Entwicklungen in Georgien und berichtet über die Arbeit der Heinrich-Böll-Stiftung berichten.

Information und Anmeldung: afterwork@boell.de

epolitik am 16.8.07 09:47


Konferenzeinladung BUILDING REPUTATION, SHAPING IMAGES: PLACE BRANDING AND PUBLIC DIPLOMACY

BUILDING REPUTATION, SHAPING IMAGES: PLACE BRANDING AND PUBLIC DIPLOMACY

Berlin, 30. August, Friedruch-Naumann-Stiftung
Reinhardtstraßenhöfe
Reinhardtstraße 14-16
10117 Berlin

Die Teilnahme ist kostenfrei.

In einer globalisierten Welt müssen sich Staaten, Regionen und Metropolen positionieren. Ein positives Image und eine gute Reputation
sollen helfen, im internationalen Wettbewerb um Investoren, High Potentials und politischen Einfluss zu bestehen. Deshalb gewinnen moderne Kommunikationsformen wie Public Relations, Branding oder
Marketing in der Außenpolitik zunehmend an Bedeutung.

"Public Diplomacy" und "Nation Branding" heißen die Schlüsselwörter
dieser Entwicklung staatlicher Kommunikation. Doch ihre genaue Bedeutung ist vielen Praktikern nicht klar. Und auch der Wissenschaft
ist es bislang nicht gelungen, beide Begriffe einheitlich zu definieren und miteinander zu verknüpfen.

Die Konferenz "Building Reputation, Shaping Images: Place Branding and Public Diplomacy" der Association for Place Branding and Public
Diplomacy e. V. will mit internationalen Experten die aktuellen Entwicklungen in diesem Themenbereich nachvollziehen. In
mehreren Panels analysieren die Teilnehmer den Zusammenhang zwischen Public Diplomacy, Public Relations, Place Branding und Image. 

Die Konferenz ist der Auftakt einer ganzen Veranstaltungsreihe, mit
der die Association for Place Branding and Public Diplomacy e. V. das
Themenfeld vorstellt.

Programm und Anmeldung

epolitik am 7.8.07 09:20


Die Chinapolitik des Westens: Zwischen strategischer Konkurrenz und Kooperation

Einladung zur Außenpolitischen Jahrestagung der
Heinrich-Böll-Stiftung

China hat sich in den vergangenen Jahren aufgrund seiner wachsenden wirtschaftlichen Stärke und einer aktiver werdenden Außenpolitik zu einem immer wichtigeren Gegenüber auch für den Westen entwickelt. Zahlreiche sicherheitspolitische Herausforderungen können ohne eine kooperative Einbindung Chinas nicht mehr gelöst werden. Gleichzeitig bergen die ressourcen- und machtpolitischen Ambitionen Chinas auch Konfliktpotentiale gegenüber den USA wie der EU.

Gegenwärtig werden die europäisch-chinesischen Beziehungen von den wirtschafts- und handelspolitischen Interessen der großen Mitgliedstaaten dominiert. Strategische Erwägungen zur künftigen Rolle Chinas im multilateralen System und innerhalb der globalen Sicherheitsarchitektur fehlen weitgehend. Dieses Strategiedefizit wird nicht zuletzt an unterschiedlichen Auffassungen innerhalb der EU zur Frage des Waffenembargos gegenüber China deutlich. Dieses Defizit ist umso bemerkenswerter, weil es vorhersehbare sicherheitspolitische Konfliktfelder gibt. Exemplarisch zeigt sich das an den Differenzen um das Atomprogramm des Iran oder der unterschiedlichen Haltung gegenüber den Menschenrechtsverletzungen des sudanesischen Regimes. Während die USA China als potentiellen Störfaktor für ihre globalen Interessen betrachten, ist der Blick der EU auf China sicherheitspolitisch „ungetrübt".

Die außenpolitische Jahrestagung der Heinrich-Böll Stiftung will die China-Politik des Westens im Hinblick auf die zugrunde liegenden Werte, Interessen und strategischen Einschätzungen zur Diskussion stellen und dabei auch die chinesische Sicht zur Geltung bringen. Wir wollen damit ein Forum bieten, um die Chancen für eine konstruktive globale Zusammenarbeit auszuloten.

Informationen zu Programm und Anmeldung

epolitik am 2.8.07 15:41


Onlinestudie zum Thema Kandidatenwahrnehmung und politisches Entscheidungsverhalten

"Obwohl das politische Wahlverhalten seit Jahren ein zentrales Forschungsthema ist, wissen wir nur relativ wenig darüber, wie solche politischen Entscheidungen genau getroffen werden. Im Rahmen dieses Experiments möchten wir daher gerne mehr über die Wahrnehmung von Politikern und das politische Entscheidungsverhalten erfahren. Außerdem geht es um Ihre persönlichen Einstellungen zur Politik und Ihre Sichtweise auf verschiedene Aspekte Ihrer eigenen Persönlichkeit.

Die Untersuchung wird vom Institut für Politikwissenschaft der Universität Mainz durchgeführt und dauert insgesamt etwa 20 Minuten. Mit Ihrer Teilnahme unterstützen Sie maßgeblich die politikwissenschaftliche Forschung an der Universität Mainz. Ihre Daten werden dabei vollkommen anonym und ausschließlich zu wissenschaftlichen Zwecken ausgewertet."

Zur Studie kommt ihr hier.
e-politik.de am 29.7.07 13:16


Konferenz zu interkultureller und internationaler Kommunikation

Kommunikation über nationale und kulturelle Grenzen hinweg gewinnt in einer sich globalisierenden Welt in allen gesellschaftlichen Bereichen an Bedeutung. Die Relevanz interkultureller und internationaler Kommunikationsprozesse, ob interpersonal oder medienvermittelt, sowie deren Erforschung wächst.

Im Europasaal des Auswärtigen Amtes in Berlin befassen sich vom 18. bis 19. Oktober 2007 hochkarätige Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Kultur und Medien mit den Anwendungsfeldern, Potenzialen und Perspektiven der interkulturellen und internationalen Kommunikation.

Der Eintritt ist frei. Programm und Anmeldeformular stehen auf der Homepage der Konferenz zur Verfügung.

http://www.konferenz-internationale-kommunikation.de/
epolitik am 26.7.07 10:18


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